Thomas de Maiziere im tiefsten Zwielicht

Kanzleramtschef de Maizière unter Druck: Gerade enthüllte der SPIEGEL, dass der frühere sächsische Innenminister schon früher als bislang bekannt von den Korruptionsfällen im Freistaat gewusst hat. Nun hat ein Dresdner Rechtsanwalt de Maizière wegen Strafvereitelung im Amt angezeigt.

Die Staatsanwaltschaft Dresden prüft im Zuge der sächsischen Affäre um organisierte Kriminalität und Korruption eine Strafanzeige gegen Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU). Oberstaatsanwalt Christian Avenarius bestätigte heute einen Bericht der „Dresdner Morgenpost am Sonntag“, wonach der Dresdner Rechtsanwalt Klaus Koenig gegen den ehemaligen sächsischen Innenminister eine Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt gestellt hat.

Quelle: spiegel

Thoma de Maizière soll als Innenminister die Parlamentarische Kontrollkommission des Landtages über Erkenntnisse des Geheimdienstes im Dunkeln gelassen haben. Ihm wird vorgeworfen, als sächsischer Innenminister (2004-2005) Vorschriften „nicht für ganz voll genommen“ zu haben, man wirft ihm „glatten Rechtsbruch“ vor.

2 Gedanken zu „Thomas de Maiziere im tiefsten Zwielicht“

  1. ein mutiger Mensch , der Rechtsanwalt Koenig, wenn alle so wären- warum halten sich die anderen Politiker wie Schäuble u.a zurück, die sonst immer mir an der Spitze diskutieren und warum kann hier die Regierung nicht eingreifen- die Sachsen Regierung ist unfähig und will auch nicht !!!

  2. Erst heute diesen Artikel gelesen. Es würde mich interessieren, wie die Anzeige des RA weiterverfolgt wurde und inwieweit bis heute eine Klärung durch den Sächsischen Landtag erfolgt ist. Ist Herr de Maiziere mit seiner Ahnungslosigkeit durchgekommen, ein pomovierter Jurist, der doch erst als politisch handelnder Minister das richtige Gespür für “ heiße“ Themen haben muß, wenn nicht , so hat er Unvermögen bewiesen. Das hjat aber für seine weitere politische Karriere keine Folgen gehabt , denn Frau Merkel steht fest zu ihm, so wie er sie 1990 , als sie ihn auf die unbelasteten Mitglieder des DA ansprach, dem letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maiziere , als Mitarbeiterin empfahl. So steht man politisch zusammen und berücksichtigt sich bei der Postenvergabe.

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