Stromsuche im Landgericht Hildesheim

Der Sitzungssaal misst sicher etwa 150 m². Zu Beginn eines größeren Wirtschaftsstrafverfahrens am heutigen Tage schauten wir drei Verteidiger uns etwas verunsichert um, denn die Planer dieses recht neuen Saales haben in diesem Riesenraum nur zwei Steckdosen eingeplant,und diese direkt nebeneinander im Rücken des Richtertisches auf der Seite der Staatsanwaltschaft.

Da stehen wir nun mit unseren Laptops und wissen, in etwas mehr als 1 1/2 Stunden ist „Hängen im Schacht“. Dann sammeln wir unsere Verlängerungskabel, führen die Zuleitung quer über den Arbeitsplatz des Vorsitzenden und sind nun versorgt. Sieht etwas schräg aus, funzt aber.

Ein Gedanke zu „Stromsuche im Landgericht Hildesheim“

  1. Das relative „neue“ Justizzentrum in Augsburg – ein wirklich (äußerlich) ansprechender Gerichtsbau – weist ähnliche Gedankenlosigkeiten auf. Anders beim Landgericht Frankfurt (Oder): Dort gibt es versenkte Steckdosen unter den Verteidigertischen. In Moabit hat man den Eindruck, daß die Gerichtssäle gerade eben an’s Stromnetz angeschlossen wurden …

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