Schleuserverdacht bei Ausländerbehörde

Die Berliner Radiosender berichten heute morgen von der Nebentätigkeit einer Staatsdienerin:

Eine Mitarbeiterin der Berliner Ausländerbehörde soll falsche Aufenthaltsgenehmigungen an vietnamesische Menschenschleuserbanden verkauft haben. Dies berichtet die „Berliner Zeitung“ (Mittwoch). Justizsprecher Michael Grunwald bestätigte nach diesen Angaben, dass die 41-Jährige seit Mitte August in Untersuchungshaft sitze. Der Behördenmitarbeiterin werde vorgeworfen, ohne rechtliche Grundlage Papiere ausgestellt zu haben, damit der illegale Aufenthalt dem Schein nach legalisiert werde, sagte Grunwald der Zeitung. „Dafür soll sie Geld erhalten haben.“ Zwei Vietnamesen, die die Dokumente an illegal geschleuste Landsleute weiterverkauft hätten, sitzen dem Bericht zufolge ebenfalls in Haft.

Quelle: rbb-online

Gerüchten zufolge hat die Mitarbeiterin die Verwaltungsakte für 2.000 Euro pro Stück verkauft. Die Rede ist von mindestens 50 Fällen. Dafür muß eine alte Frau ziemlich lange stricken. Aber dazu hat die Dame ja nun Zeit.