Ministerale Ärztebeleidigung

Die umstrittenen Vorwürfe von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gegen die Ärzteschaft beschäftigen jetzt die Berliner Justiz.

Die Ministerin ist wegen ihrer Behauptung angezeigt worden, die Patienten würden von den Ärzten „in Geiselhaft“ genommen, wie der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Michael Grunwald, sagte. Der Vorgang werde nunmehr geprüft.

Zuvor hatte der Präsident der Organisation „Freie Ärzteschaft“, Martin Grauduszus, dem Bielefelder „Westfalen-Blatt“ gesagt, der von Schmidt und dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach erhobene Vorwurf „stellt uns auf eine Stufe mit Schwerkriminellen“. Das sei nicht hinzunehmen. Nach der Anzeige seines Verbandes hätten mehr als 20 Ärzte aus ganz Deutschland ebenfalls Anzeige erstattet.

Die Strafanzeigen gegen Schmidt und Lauterbach beziehen sich auf den Vorwurf der Beleidigung und Verleumdung.

Quelle: gmx

Da sollten sich die Ärzte mal auf krankhafte Dünnhäutigkeit untersuchen lassen. Dass hier kein Vergleich mit Schwerkriminellen gemeint war sondern ganz etwas anderes, erkennt man auch wohl auch ohne Physikum.

2 Gedanken zu „Ministerale Ärztebeleidigung“

  1. Das wird nix werden, nach dem „Soldaten sind Mörder“ Prinzip. Hätte
    Ullalalah gesagt „Die Ohrenärzte in Kreuzberg nehmen die Patienten in
    Geiselhaft“, dann wärs schon anders 🙂

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