Mario M., Stephanies Peiniger, verletzt sich selbst

Ein neuer Zwischenfall im Fall Stephanie sorgt für Aufregung in Dresden: Die Anstaltsleitung musste einen Notarzt rufen, nachdem der Stephanie-Entführer Mario M. in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt randalierte. Offenbar zog er sich dabei absichtlich selbst Verletzungen zu. Nach ersten Informationen zeigte der Sexualstraftäter Erstickungssymptome und hatte einen hochroten Kopf. Ein Transport in eine Klinik war jedoch nicht notwendig. Stephanies Rechtsbeistand Thomas Kämmerer forderte auf N24 personelle Konsequenzen. „Der Leiter der Justizvollzugsanstalt muss weg“.

Quelle: N24

Personelle Konsequenzen, weil ein Häftling randaliert und sich selbst verletzt, drängen sich nicht sofort auf. Dann schon eher die Tatsache, dass niemandem aufgefallen ist, dass die Außenwand eines Gefängnisgebäudes so gestaltet ist, dass man daran ohne Hilfsmittel auf das Dach klettern kann.