Feinste Worte für schlechte Nachrichten

Auf eine Berufungsbegründung der Staatsanwaltschaft in einer BTM-Sache habe ich erwidert und Argumente vorgebracht, warum das milde erstinstanzliche Urteil Bestand haben müsste. Darauf findet der Vorsitzende einer Berufungskammer denkbar feinste Worte, um der Staatsanwaltschaft zu bedeuten, was er von den Erfolgsaussichten der Berufung hält: „Die Ausführungen des Verteidigers könnten Anlass bieten, eine Rechtsmittelrücknahme zu erwägen.“

Höchste Wortkunst.

Ein Gedanke zu „Feinste Worte für schlechte Nachrichten“

  1. Mit den Rechtsmitteln meint das Gericht das erstinstanzliche Urteil? Dann sein’se mal vorsichtig, sonst wird der Mandant noch ganz freigesprochen 😉

Kommentare sind geschlossen.