Erfundene Vergewaltigungen

Eine 16-jährige Schweizerin hat in den Ferien in Ligurien in Italien vorgegeben, beim Autostoppen vergewaltigt worden zu sein. Sie wollte damit ihren Freund eifersüchtig machen.

Während dreier Tage hatte sie an der Geschichte festgehalten, sie sei beim Autostoppen von einem rund 45-jährigen Italiener in dessen Auto vergewaltigt worden. Das Verbrechen habe sich in der Nacht auf den 8. August zwischen Santa Margherita und Rapallo ereignet, behauptete die Jugendliche.

Nach drei Tagen Ermittlungen und Zeugenbefragungen durch die Polizei habe sie schliesslich gestanden, dass sie die Geschichte erfunden habe, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als Grund habe die 16-Jährige angegeben, sie habe ihren Freund nach einem Streit zurückerobern wollen.

Quelle: www.20min.ch

Wieder mal ein Beispiel dafür, dass gerade bei Vergewaltigungsbehauptungen dem bestreitenden Mandanten geglaubt werden muss, unabhängig davon, wie angeblich „erdrückend“ die Beweislage ist.