Einstweilige Vergügungen gegen BZ und MoPo

Es war mal wieder der Boulevard, der seine Auflagenzahl auf Kosten anderer nach oben befördern möchte:

Die Exterroristin Eva Haule hat Berichte und Bilder über sich und ihren Freigängeralltag vom Berliner Landgericht verbieten lassen. Verboten ist außerdem der Abdruck eines Fahndungsplakates aus dem Jahre 1985, welches das Ex-RAF-Mitglied zeigt.

Quelle: taz

Zwei einstweilige Verfügungen der 27. Zivilkammer des Landgerichts Berlin untersagen dem Berliner Boulevardblatt «B.Z.» die Veröffentlichungen von Fotos der Freigängerin Eva Haule. Das Landgericht hat auf Antrag Haules der «B.Z.» außerdem verboten Einzelheiten aus ihrem Freigängeralltag zu berichten.

Ferner hatte die «Berliner Morgenpost» einen Bericht über die bevorstehende Haftentlassung mit dem damaligen Fahndungsfoto bebildert. Auch das hat Haule verbieten lassen.

Ich bin gespannt, ob diese gerichtlichen Entscheidungen von den Machern der Blut- und Busenpresse akzeptiert werden.