Facebook als Familienschicksal

Wenn es zuviel wird

Facebook als Lebensinhalt, Facebook als Gradmesser des eigenen Wohlbefindens, Facebook als Schicksalsbereiter. Immer wieder und öfter festzustellen: Facebook bestimmt das Leben mancher Menschen und stellt Weichen, nicht immer die richtigen.

Im Landgericht Magdeburg jetzt das tragische Ende einer langjährigen Beziehung; das blutige Ende ausgelöst durch Bilder, die in Facebook hochgeladen wurden.

Weil sie ihrem Ex-Lebensgefährten ein Messer in die Brust gerammt haben soll, ist eine 55 Jahre alte Magdeburgerin wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht angeklagt worden. Eine Geburtstagsfeier war im März blutig zu Ende gegangen, nachdem der Mann dort Hochzeitsfotos mit einer neuen Frau präsentiert hatte.

Ein heftiges Wortgefecht brach los. Als die Tochter von Stefanie K. dann bei ihr anrief und erzählte, sie habe gerade die Hochzeitsfotos bei Facebook gesehen, eskalierte der Streit. “Er hat mehrfach gerufen, dass er seine neue Frau liebt. In dem Streit haben sich beide nichts geschenkt”, erinnert sich der Bekannte. Stefanie K. habe ihrem Ex-Partner zunächst eine Ohrfeige verpasst. “Sie hat gesagt: ,Ich mach dich kalt!’ Dann ist sie raus”, so der Bekannte. Stefanie K. soll in die Küche gelaufen sein, sich ein Messer mit 20 Zentimeter langer Klinge gegriffen und damit ihrem Ex im Sessel in die linke Brust gestochen haben. Der 50-Jährige trug eine lebensgefährliche Lungenverletzung davon, musste notoperiert werden.

Quelle: Volksstimme

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Viel Wort, viel Ehr?

Viel Wort, viel Strafe?

Man weiß es nicht so genau, würde Stefan Raab sagen. EX-Bundes-Bettina-Ehegespinst Wulff lässt wehren; wehret der Anklage mit viel Papier und Wort; ob 65 Seiten vielleicht eher ermüden, alles Pulver verschossen und die eigene Argumentation dem Gegner zum genüsslichen Zerpflücken vorzeitig dargeboten wird, mag sich zeigen. Andere Taktiken wären sicher erwägenswert gewesen.

Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat sich mit einer 65-seitigen Anklageerwiderung gegen die Korruptionsvorwürfe der Staatsanwaltschaft zur Wehr gesetzt. Dies berichtete die «Bild am Sonntag». Wulffs Anwalt Bernd Müssig habe das Schreiben Mitte Juni beim Landgericht Hannover eingereicht. Darin würden schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft erhoben. So sei Wulff von den Ermittlern zum Lügner erniedrigt worden. Wulff war Mitte April wegen des Verdachts der Bestechlichkeit angeklagt worden.

Quelle: Braunschweiger Zeitung

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Ramsauer schützt Fahrradfahrer vor gierigen Bußgeldbehörden

Das Loch im Sommer

Seit Tagen, nein Wochen, denke ich angestrengt über den Sommer nach, ob es ihn noch gibt, ob er noch kommt, ob er schon gegangen ist, ob er vielleicht ……… ein Loch hat? Und da entdecke ich es, das bundestagswahlorientierte Sommerloch.

Unser aller Bundesverkehrsminister geht auf Wählerfang und überlegt, was nichts kostet und trotzdem Wählerstimmen bringt. “Ich repariere alle Schlaglöcher in ganz Deutschland nachhaltig” ist zu teuer, vielen Millionen Radfahrern zu erlauben, ohne Dynamo zu fahren, kostet gar nichts. Also: Ein Riesenbohei um ein Nichts – aber so kennt man ihn, den guten Mann von den Unwählbaren.

Eine gute Nachricht für Radfahrer: Nach Informationen unserer Zeitung kippt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) das Verbot von Akkuleuchten am Fahrrad. So sollen Millionen Radfahrer künftig vor Strafe geschützt werden.

Denn wer bislang von der Polizei mit einem batteriebetriebenen Anstecklicht am Drahtesel erwischt wird, muss bis zu 15 Euro Bußgeld zahlen.

Quelle: wz

Jacke für die Wanne