Viel Wort, viel Ehr?

Viel Wort, viel Strafe?

Man weiß es nicht so genau, würde Stefan Raab sagen. EX-Bundes-Bettina-Ehegespinst Wulff lässt wehren; wehret der Anklage mit viel Papier und Wort; ob 65 Seiten vielleicht eher ermüden, alles Pulver verschossen und die eigene Argumentation dem Gegner zum genüsslichen Zerpflücken vorzeitig dargeboten wird, mag sich zeigen. Andere Taktiken wären sicher erwägenswert gewesen.

Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat sich mit einer 65-seitigen Anklageerwiderung gegen die Korruptionsvorwürfe der Staatsanwaltschaft zur Wehr gesetzt. Dies berichtete die «Bild am Sonntag». Wulffs Anwalt Bernd Müssig habe das Schreiben Mitte Juni beim Landgericht Hannover eingereicht. Darin würden schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft erhoben. So sei Wulff von den Ermittlern zum Lügner erniedrigt worden. Wulff war Mitte April wegen des Verdachts der Bestechlichkeit angeklagt worden.

Quelle: Braunschweiger Zeitung

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