Polizeibeamte wegen Aussagedelikten und vesuchter Strafvereitelung verurteilt

Wegen falscher Aussagen und versuchter Strafvereitelung nach einem Unfall sind drei Polizeibeamte am Dienstag vom Amtsgericht Hannover zu Geldstrafen verurteilt worden.

Bei einer Einsatzfahrt im Februar 2003 war das mit drei Beamten besetzte Polizeifahrzeug in Hannover mit einem Auto zusammengestoßen. Der Fahrer des Autos ist seit dem Unfall halbseitig gelähmt. Die Angeklagten hatten ausgesagt, dass das Martinshorn eingeschaltet war, Zeugen machten aber andere Angaben.

Quelle: HAZ

Hut ab vor den Richtern, die Polizeibeamten nicht immer alles glauben.

Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V.

Alle hier mitlesenden Fachanwälte für Strafrecht werden auf die Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V. (www.bdffs.de) hingewiesen.

Die Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V. ist ein Zusammenschluss vornehmlich auf dem Gebiet des Strafrechts, des Nebenstrafrechts, des Ordnungswidrigkeitenrechts und verwandter Rechtsgebiete tätiger Fachanwälte für Strafrecht, die darauf ausgerichtet ist, bundesweit die Strafrechtspflege im Sinne qualitativ hochwertiger und effektiver Strafverteidigung zu fördern und dem potentiellen rechtssuchenden Klientel kompetente Strafverteidiger zu vermitteln.

Im Rahmen der Zusammenarbeit der Mitglieder sollen u.a. Arbeitshilfen geschaffen werden, Urteilsdatenbanken geschaffen werden und auch Fortbildungen angeboten werden.

Interessenten an einer Mitgliedschaft wenden sich bitte an mich ( bdffs@rechtsanwalt.ws ) oder an die auf der Homepage ersichtlichen Adressen.

Einbrecher frei wegen Richterurlaub

Drei angebliche Einbrecher sind in Halle/Saale aus der Untersuchungshaft entlassen worden, bevor es zu einer Gerichtsverhandlung kommen konnte – wegen der Urlaubszeit waren die Richter überlastet. Gut, dass es noch Gerichte gibt, die das Gesetz nicht nur lesen sondern auch verstehen.

Selbstbefriedigende Schöffen

Manchmal glaubt man bei dem ein oder anderen Schöffen: So ein Wichser: Zugegeben ein nicht sehr feiner Gedanke, aber das ist so. Aussprechen mag man es nicht, aber denken darf man es wohl noch. Aber hin und wieder geschehen Dinge, die diese Gedanken in einer Weise bestätigen, die man kaum glauben mag:

Laut Zeugenaussagen hat sich ein 38-jähriger Geschworener in einem Aufenthaltsraum eines Gerichtsgebäudes selbst befriedigt. Eine Angestellte des Gerichts, die das Geschehen bemerkte, alamierte sofort die Polizei.
Der Geschworene wurde daraufhin wegen Ruhestörung, öffentlicher Unzüchtigkeit und Sachbeschädigung festgenommen. Ihm droht nun eine Gefängnisstrafe von einem Jahr sowie eine Geldstrafe.

Quelle: www.nypost.com

LKW-Fahrer klaut Blitzgerät

Heute gegen 02:30 Uhr berichtete ein Augenzeuge, dass der Fahrer eines LKW MAN eine stationäre Blitzeinrichtung umgefahren hatte und nun in Richtung Waltersdorf flüchtig sei. Ermittlungen ergaben aber, dass dieser den Blitzer nicht umgefahren, sondern mit einem Werkzeug aus der Verankerung gerissen und den gesamten Kasten entwendet hatte. Der dadurch entstandene Sachschaden beträgt annähernd 20.000,- Euro. Nahbereichsfahndungen nach dem Fahrzeug erbrachten kein Ergebnis. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: www.internetwache.brandenburg.de

So geht es natürlich nicht, aber ein wenig Verständnis könnte aufgebracht werden.