Unsinn bei der Rußfilter-Förderung

2. März 2007

Es ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, wenn der eigene Beitrag zur sauberen Luft auch steuerlich gefördert werden soll. Aber was hier fabriziert wurde, läßt mich an den Kopf fassen.

Nach Auskunft eines Autohändlers erreichen Nachrüstfilter allenfalls einen Wirkungsgrad von ca. 50 %. Gerade diese Nachrüstfilter kommen nun in den Genuß der steuerlichen Förderung.

Die werksseitig eingebauten Filter hingegen erreichen einen Wirkungsgrad von über 90 % und sollen langlebiger sein. Teurer als die Nachrüstfilter sind sie allerdings auch.

Steuerliche Förderung? Fehlanzeige! Wenigstens soll für diese Fahrzeuge die Kfz.-Steuer nicht steigen. (Ich hoffe es zumindest…)
Ich warte auf eine sinnvolle Erklärung für diese nicht nachvollziehbare Ungleichbehandlung.

Aber vielleicht soll ja das bessere Umweltgewissen schon Lohn genug sein?

RA Bernd Eickelberg | Politik | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

2 Kommentare zu “Unsinn bei der Rußfilter-Förderung”

  1. 01

    Nun, wir haben ja auch darauf verzichtet, gewisse Örtlichkeiten zu evakuieren. Man kann eben das Gewissen auch mit Schwachsinn beruhigen.

    doppelfish am 3. März 2007 um 18:47
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  2. 02

    Für das Handeln von Politikern und Behörden in Vorschriften-Deutschland sinnvolle Erklärungen einzufordern, erscheint mir leider relativ sinnlos.

    otti am 18. März 2007 um 16:10
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