Stichfleisch – der Ekel geht weiter

26. September 2006



Ein Unternehmen im niedersächsischen Vechta soll zwischen 2004 und 2005 mehr als 50.000 Kilogramm Schlachtabfälle zu Lebensmitteln verarbeitet haben.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg sagte dem ARD-Magazin “Report Mainz”, die Firma habe aus so genanntem Stichfleisch Wurstwaren hergestellt und in den Handel gebracht, aber auch Abfälle mit ordentlichem Fleisch vermischt und nach Russland oder Rumänien verkauft. Der Juniorchef des Unternehmens bestreitet die Vorwürfe.

Als Stichfleisch wird das Fleisch um die Einstichstelle beim Schlachten von Schweinen bezeichnet. Es ist in der Regel stark von Blutergüssen durchsetzt, häufig mit Keimen verseucht und darf deshalb nicht in Lebensmitteln verwendet werden. In eigens dafür zugelassenen Betrieben wird es jedoch etwa zu Katzenfutter verarbeitet.


Quelle: HAZ

Den Beteiligten war offenbar zur Benutzung nichts zu schade, was den Ekel steigern kann.

Nun mißverstehe ich wenigstens den Begriff des Stichfleisches nicht mehr. Nach der Beschreibung dürfte es sich wohl insbesondre für Blutwurst eignen.

RA Werner Siebers | Allgemeines | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

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