Kaviar für Arme

20. Dezember 2008

Das lässt so manchen Genießer neidvolle Blicke nach Norditalien werfen.

Der italienische Zoll verschenkt zu Weihnachten 40 Kilogramm beschlagnahmten Kaviar an Arme in Mailand. Wie die Zeitung “Corriere della Sera” am Samstag berichtete, wurde der Kaviar im Wert von rund 400.000 Euro Ende November in zwei Ladungen aus Warschau entdeckt. Die Proben hätten gezeigt, dass der Schmuggel-Kaviar problemlos genießbar sei, wurde einer der beteiligten Beamten zitiert. “Da haben wir uns gedacht, dass wir ihn denjenigen zu Weihnachten schenken, die sich ihn nicht leisten können.”

Quelle: afp

RA Werner Siebers | Allgemeines | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

3 Kommentare zu “Kaviar für Arme”

  1. 01

    bekommt dann jeder arme in mailand 1,5 gramm?
    oder bekommen 40 arme je ein kilo und können sich dann damit in ruhe den magen verderben?

    ich hätte es sinnvoller gefunden, den angeblich genießbaren kaviar zu versteigern und den bedürftigen richtige (!) lebensmittel zu schenken.

    wäre aber vielleicht weniger öffentlichkeitswirksam gewesen…

    studiosus juris am 20. Dezember 2008 um 19:33
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  2. 02

    Wie man’s macht, macht’s man verkehrt. Gell?

    RA Carsten R. Hoenig am 21. Dezember 2008 um 08:51
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  3. 03

    Das Problem bei der Versteigerung ist die Marktverfälschung. Durch ein plötzliches Überangebot an Kaviuar sänken die Preise, wodurch den legal arbeitenden Kaviar-Händlern ein Nachteil entstünde.
    Das Verschenken an Bedürftige hingegen dürfte kaum Auswirkungen haben, da die sich den Kaviar ja auch sonst nicht kaufen würden (vorausgesetzt natürlich, dass die Bedürftigen den Kaviar nicht selber weiterverkaufen…)

    Herr T. am 30. Dezember 2008 um 14:54
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